Ich und Suizide Gedanken?

Mein bester Kumpel hat sich ernsthafte Sorgen um mich gemacht, weil meine Blog-Einträge ziemlich düster seien. Ich habe ihn beruhigt, weil es mir durch das Bloggen stets besser geht.
Dennoch ein kurzer Beitrag dazu.
Ich dachte ernsthaft an einem bestimmten Tag, ich könnte was dummes tun. Es waren genau genommen zwei Tage, aber ich hab mir jemand gesucht um das zu verarbeiten und über diese Tage hinauszuschauen. Ich bin sozusagen ausserhalb der Gefahrenzone, für den Fall, dass sonst jemand noch den Eindruck gewonnen hat, man müsse sich ernsthaft um mein Leben sorgen.
Zudem gibt es ja noch einen wichtigen Faktor, den man nicht vernachlässigen darf.
Ich glaube definitiv NICHT an ein Leben nach dem Tod. Aber weiss man’s? Glaubt man tatsächlich, nachdem der Zug dich erwischt hat, dass dann auch alle Sorgen und Schmerzen weg sind? Na, stelle man sich vor, es geht irgendwie weiter, nur mal als Hirngespinst, dann hat man ja auch nichts, aber REIN GAR NICHTS dabei gewonnen. Vor diesem Hintergrund ist die Angst, dass selbst der Tod keine Befreiung bringt, stets präsent. Und sich dieser Angst zu entledigen geht wohl nur durch fundamentalen Glauben daran, dass danach nichts mehr kommen mag oder aber die Überwindung des Schmerzes und der Angst vor dem weitermachen. Einen einfachen Weg aus der Misere gibt es nicht, wenn selbst der Tod wegen eben erläutertem wegfällt.

Ob das jetzt nun die einzige Motivation ist, weiterzumachen?
Nien, selbstverständlich nicht, aber wenn alles ausweglos erscheint ist es genau das, woran man denkt. Nach mehreren Tagen des Grübelns und des Versumpfens muss es zuerst weitergehen und später will man einfach weitermachen. Je schneller desto besser heisst die Devise, weil alles andere nur verlorene Zeit bedeutet. Zeit, von der wir alle nur sehr wenig auf Erden haben.

[Zitat des Tages #4]

I know the tears you’re crying
in
your bed at night alone
I’ve cried those tears a thousand times
But those shallow empty songs about
suicide are patronizing
You’ve got to learn to face your fears

Or do you think I’ll be less
lonely when I’m dead
It can’t silence all the voices in my head
I close my eyes but I can’t make it go away
Do you think I’ll be less lonely
God I pray that I’m not lonely

When I’m dead
When I’m dead
When I’m dead

When I’m dead I won’t feel any pain
And when I’m dead I won’t feel anything

When I’m dead
When I’m dead
When I’m dead
When I’m dead

I know the songs you’re singing,
saying nothing loud and clear
I’ve heard that song a thousand times
But your shallow empty lies about
suicide are patronizing
You can never understand what I feel

Or do you think I’ll be less
lonely when I’m dead
It can’t silence all the voices in my head
I close my eyes but I can’t make it go away
Do you think I’ll be less lonely
God I pray that I’m not lonely

When I’m dead
When I’m dead
When I’m dead
When I’m dead

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.